Die hübschen Falben aus dem Norden
Das Norweger-Pony
Es handelt sich hier um eine Pony- oder Pferderasse, die sich in Deutschland steigender Beliebtheit erfreut. Die hübschen Falben mit der zweifarbigen Mähne bieten nicht nur optisch einen tollen Anblick sondern verfügen über eine Reihe von Eigenschaften, die sie als Freizeitpferde sehr geeignet machen.

Eine schicke Norweger Stute in der seltenen rotfalben Farbe mit Fohlen
Rassebeschreibung:
Das Durchschnittstockmaß liegt bei 1,40 m, in den Grenzen von 1,30 und 1,50m. Hengste und Wallache sind meistens etwas größer als Stuten. Sie sind von kräftiger, dabei auf Rittigkeit ausgerichteter Statur. Der Rücken ist mittellang bis lang und sanft geschwungen, die Kruppe sollte lang und leicht abfallend sein. Das Norweger-Pony hat eine breite Stirn und kleine Ohren. Die auffällige Fellfarbe kommt in drei Varianten vor, häufig sind Braunfalben, seltener Maus- und Rotfalben. Kleine weiße Abzeichen am Kopf können vorkommen, wenn sie an den Beinen auftreten ist das ein Zeichen für fremde Blutsbeimischung. Zur Falbfarbe dazu gehört ein markanter Aalstrich und eine leichte Streifenzeichnung an den Beinen. Vom Charakter her ist das Fjordpferd, wie diese Rasse auch genannt wird, trittsicher, bedacht und mutig und mit natürlichen Instinkten ausgestattet. Es ist leistungsbereit und ausdauernd. Fjordpferde sind angenehm im Umgang, ausgeglichen und verläßlich im Temperament.
Der Norweger- ein ideales Geländepferd im Cob-Typ
Sie werden heute wieder in einem Typus gezüchtet, der weitgehend dem norwegischen Ursprungstypus eines kleinen, ausdauernden Arbeitspferdes für schwieriges Gelände entspricht. Norweger sind leichtfuttrig und von robuster Gesundheit. Sie sind echte Allrounder, die ihre gute Leistungen in jeder Disziplin, Dressur, Springen, Fahren, Western- und Distanzreiten unter Beweis gestellt haben.
Die Rasse ist schon sehr alt und geht auf das Germanenpony zurück, das auch der Vorfahre der Isländer und Gotland-Ponys ist. Um 1800 war die Falbfarbe noch nicht die alleinige Farbe, Braune und Isabellen gehörten damals ebenfalls zur Zucht, auch war die Größe etwas geringer, sie lag bei 1,25 m Stockmaß. Aber seit ca. 1900 wird die Rasse in der heute bekannten und beliebten Form rein gezüchtet. Alle Norweger-Ponys lassen sich auf einige Ursprungshengste zurückführen, die Anfang des 20. Jahrhunderts gelebt und die einzelnen Zuchtlinien begründet haben.

Norweger Stute mit Fohlen